„Fehra“ begrüßt das neue Team von der designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner

und ganz im besonderen den neuen Landesrat und Waldviertler DI Ludwig Schleritzko, der aus der Heimat von FEHRA kommt.

Der designierte Landesrat Ludwig Schleritzko hat sich im Zuge der Pressekonferenz gesagt: „Es sei für ihn „eine große Ehre und Freude“, er habe aber auch „großen Respekt vor der Aufgabe“. Er sei „ein gestandener Waldviertler“, betonte er: „Das Waldviertel ist meine Kraftquelle.“

Und genau in dieser Kraftquelle entstand das Netzwerk „Fehra“, ein Netzwerk, das von vielen Unternehmen, Ausbildungsstätten und Wissenschaftlern geschaffen wurde und nun beim Ausbreiten ist.

Wir gratulieren dem neuen designierte LH-Stellvertreter Dr.Stephan Lernkopf, den neuen Landesrat DI Ludwig Schleritzko, sowie natürlich dem bleibende Team von der designierten Landeshauptfrau Mag. Johanna Mike-Leitner, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landesrätin Dr. Barbara Schwarz, Landesrat Mag. Karl Wilfing.

 

 

 

Machen Sie Ihren Wald klimafit – eine Initiative vom BMLFUW

Das passt zu Fehra, denn die Botschaft lautet: Setzen Sie auf unterschiedliche Baumarten. Das streut das Schadens-Risiko! 

Mehr unter: https://www.bmlfuw.gv.at/forst/klimafitter_wald/handlungsempfehlungen/Machen-Sie-Ihren-Wald-klimafit.html

1. WARUM SOLL ICH AUF DEN WALD SCHAUEN

  • Ertrag – Ein Wald bring jährlich durchschnittlich ca. 200 Euro nachhaltigen Ertrag pro Hektar – selbst wenn Sie die Holzernte von Dritten durchführen lassen.
  • Stabilität – Bäume brauchen Platz zum Wachsen. Entnehmen Sie regelmäßig Stämme! Das macht den Wald gesünder und stabiler gegen Windwurf.
  • Klimaschutz – Bäume speichern Kohlenstoff. Dieser bleibt in Holzprodukten langfristig gebunden. Das Verwenden von Holz ist ein Beitrag zum  Klimaschutz.

2. WIE KANN ICH AKTIV WERDEN

  • Den Wald optimal bewirtschaften

-Setzen Sie auf unterschiedliche Baumarten. Das streut das Schadens-Risiko.

-Weniger Bäume haben mehr Platz. Dadurch werden sie stabiler.

-Zu viel Wild schädigt den Wald.

-Der Klimawandel verändert die Verbreitung der Baumarten. Deshalb: Vorteile von Naturverjüngung und Aufforstung nutzen!

-Vermeiden Sie Schäden an Waldböden, Baumwurzeln, Stamm und Rinde.

-Einzelnes Totholz fördert die Artenvielfalt. Mehrere plötzlich absterbende Bäume sind aber ein Warnsignal.

  • Besonderheiten des Waldes erkennen

-In den Wald gehen

-Überblick verschaffen:

  • Beratung durch Expertinnen
  • Erfahrungsaustausch mit Nachbarn
  • Das optimale Saatgut für Ihren Standort

-Den Wald klimafit machen:

  • Einer Waldwirtschaftsgemeinschaft oder einem Forstverband beitreten.
  • Kurse an den Forstlichen Ausbildungsstätten besuchen
  • An Exkursionen teilnehmen. Dort werden die Effekte der Waldbewirtschaftung veranschaulicht.

3. WO KANN ICH MICH INFORMIEREN?

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: www.klimafitter-wald.at

 

DAS FEHRA BUCH – LIGNOVISIONEN Band

 288 Seiten (A4), 52 Beiträge Text: in deutscher Sprache

Die Kiefer (Pinus sylvestris L.) und ihre Bedeutung für Natur, Technik, Wirtschaft und Kultur

Im Rahmen des FFG Qualifizierungsnetzwerks „FEHRA“ fand über einen Zeitraum von zwei Jahren eine Ver-netzung von Unternehmen, Universitäten, Ausbildungsstätten und Forschungszentren ent- lang der Wertschöp-fungskette „Kiefernholz“ statt. Es wurde Wissen und Ideen zwischen den Unter- nehmens- und Wissenschafts-partnern ausgetauscht, wodurch die beruflichen Fähigkeiten der Teil- nehmerInnen gestärkt werden konnten. Mit dem Ziel, effizient, effektvoll und kreativ mit der Kiefer (Pinus Sylvestris L.) zu arbeiten, wurden neue Anwen-dungsfelder für diese interessante und viel- seitige Baumart erschlossen. Dieses Buch gibt einen Überblick über das während der Projektlaufzeit gesammelte Wissen, das sich von Forstwirtschaft über Holzwirtschaft, Chemie, den Einfluss von Holz auf den Menschen sowie Verwendungen und Zukunftsstrategien für Kiefernholz erstreckt.

Within the FFG qualification network „FEHRA“ networking of trades along the „pine wood“ value chain took place, comprising companies, universities, training and research centres. Knowledge and ideas were exchanged between industrial and scientific partners, whereby the professional skills of the participants were strengthened. With the aim to work effectively and creatively with the Scots pine (Pinus sylvestris L.), new, creative application areas for this interesting and versatile tree species were opened up. This book gives an overview of the know- ledge accumulated by the qualification network including forestry, wood industry, chemistry, impact on humans, applications, and future plans for pine wood.

An die
Universität für Bodenkultur Wien
Institut für Holztechnologie und Nachwachsender Rohstoffe
am Department für Materialswissenschaften und Prozesstechnik

Konrad Lorenz Straße 24 A-3430 Tulln, Austria

Tel: +43 (0) 1 47654 89100 Fax: +43 (0) 1 47654 89109

Weitere Informationen: http://www.map.boku.ac.at/holztechnologie/schriftenreihe-lignovisionen

Preis: € 40,– (plus Versandkosten)

Bestellformular anbei: hier LIGNOVISIONEN Band 31bestellung_lignovisionen_31

Vorstellung der Zukunftstrategie

Über das Projekt „FEHRA“ wurde oft berichtet und es entstanden viele ausbaufähige Ideen. Falls Sie Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben, bitten wir mit uns über das Formular Kontakt aufzunehmen. Die Zukunftsstrategie wurde in schriftlicher Form ausgearbeitet, ein paar Beispiele daraus:

  • Kiefernholz als Design: Gestalten mit Web Application von zu Hause aus, der Tischler vor Ort produziert es
  • Holz hat positive Wirkungen auf den Menschen – Zirpen,- und Kiefernholz im Speziellen!
  • Kiefernholz und seine antibakterielle Wirkung

Die Zukunft der Kiefer liegt in vielen Möglichkeiten

Kiefer steht für: Ökologie – Weltretter – Bio-Pionier, die Botschaft muss heißen:  Wer Produkte aus Kiefernholz kauft, tut etwas gegen den Klimawandel in Österreich!“

DI Julia Zillinger, NDU Privatuniversität

Warum kann die Hummel fliegen?

„Die Hummel wiegt 4,8 Gramm. Sie hat eine Flügelfläche von 1,45 cm², bei einem Flächenwinkel von 6 Grad. Nach allen Gesetzen der Aerodynamik kann sie nicht fliegen.

Der Hummel ist das egal“ (Friedrich Eickhoff)

Sie fliegt, da sie das nicht weiß!

WAS NICHT SEIN KAN, DARF NICHT SEIN. Alte Muster zu durchbrechen hilft auch für die Kiefer neu zu denken – eine Holzart die mehr kann als ihr zugetraut wird.